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Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten

Kurze Informationen zu den touristischen Attraktionen Dreieichs wie der Altstadt und der Burg, den Kirchen oder Fachwerkhäusern, der Villenkolonie oder den Gütern in der Umgebung finden Sie hier aufgelistet.

Dreieichenhain

  • Altstadt

    Die Altstadt von Dreieichenhain liegt nicht umsonst an der Deutschen Fachwerkstraße, gehört sie doch zu den bedeutenden historischen Schätzen der Stadt. Entlang der Fahrgasse lässt sich dieses Ensemble alter Fachwerkhäuser von Obertor bis Untertor mit der Burg Hayn als unbestreitbarem mittelalterlichen Höhepunkt bei einem ausgedehnten Spaziergang hervorragend erkunden.

    Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem Ludwig-Erk-Haus (Alte Schulgasse 4), dem vielleicht ältesten erhaltenen Gebäude der Stadt, und der evangelischen Pfarrkirche (Fahrgasse 54), die auf den Fundamenten einer gotischen Kirche errichtet wurde. Es werden Führungen durch die Altstadt angeboten.

  • Ludwig-Erk-Haus

    Das „Ludwig-Erk-Haus“ gehört zu den ältesten Fachwerkhäusern Dreieichs und ist nach dem Volksliedsammler Ludwig Erk benannt, der hier von 1813 – 1820 gelebt hat. Es wurde um 1460 erbaut und diente wohl zunächst als Frühmesserhaus, d.h. dort wohnte ein katholischer Priester, der mit dem Lesen der Frühmesse betraut war.

    1560 wurde es in ein lutherisches Schulhaus umgewandelt und im weiteren Verlauf mehrfach umgebaut und erweitert, z.B. um den Anbau Richtung Spitalgasse.

  • Obertor

    Fast am westlichen Ende der Fahrgasse und damit am Rande der Altstadt Dreieichenhains befindet sich das Obertor. Es wurde zusammen mit der gotischen Stadtmauer Mitte des 14. Jahrhundert als Wehrturm erbaut und ist in seiner ursprünglichen Form noch immer sehr gut erhalten.

    Zur Stadtseite war der Wehrturm ehemals offen und wurde erst um 1800 durch eine Fachwerkwand geschlossen. Ebenso wurde um diese Zeit das Außentor entfernt und der äußere Spitzbogen der Durchfahrt erweitert. Die Glocken im Obertor stammen allerdings aus dem 20. Jahrhundert.

  • Untertor

    Am östlichen Ende der Altstadt, nahe der Burg, befindet sich das Pendant zum Obertor, und zwar das Mitte des 15. Jahrhundert in die Stadtmauer eingefügte Untertor.

    Dieser dreigeschossige Turmbau wurde aus rotliegendem Bruchstein errichtet und später verputzt. Er war einst durch ein schweres Eichentor verschlossen, was anhand der im Spitzbogengewände sichtbaren steinernen Torangeln noch gut nachvollziehbar ist. Innerhalb der alten Stadtbegrenzung findet auf dem Platz vor dem Untertor auch der Wochenmarkt statt und in der Adventszeit beginnt hier der weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Dreieicher Weihnachtsmarkt, der sich bis zum Obertor erstreckt.

  • Burg Hayn

    Entstanden aus einem ottonischen Jagdhof wurde die Burg Hayn im späten 11. Jahrhundert erst zu einer Turmburg und später im 13. Jahrhundert zur staufischen Stammburg der Herren von Hagen-Münzenberg ausgebaut. Damals erhielt sie Bergfried, Palas, Wehrmauern und Graben und damit ihre rechteckige Grundform, die bis heute erhalten ist.

    Infolge mehrfacher Erbteilung und des Übergangs des Dreieicher Besitzes auf verschiedene Adelsfamilien wurde die Burg mehrfach umgebaut und schließlich Teil einer Festungsanlage, welche die gesamte Altstadt umfasste.

    Im Zuge des wirtschaftlichen Niedergangs der Stadt im 18. Jahrhundert und nachdem die Burg keine ständige Residenz mehr war, wurde sie zunehmend zum Steinbruch für den Straßenbau.

    Mittlerweile gehört die Burg dem Geschichts- und Heimatverein e.V. Dreieichenhain, der auch das angeschlossene Museum betreibt und Führungen anbietet.

  • Burgkirche

    Auf dem Areal der Burg Hayn befanden sich von jeher Burgkirchen: eine ottonische Kapelle mit romanischer Erweiterung, eine frühgotische Pankratius-Kapelle und eine 1669 abgebrannte gotische Kirche.

    Zwischen 1710 – 1718 wurde die noch heute erhaltene evangelische Barockkirche erbaut, die mit ihrer Holzempore, Kanzel und Barockorgel der Gebrüder Stumm ein Schmuckstück der Stadt ist, bildet sie doch gemeinsam mit der Burgruine und dem Weiher ein ausgesprochen sehenswertes Stadtpanorama.

Buchschlag

  • Villenkolonie

    Der kleinste Dreieicher Stadtteil birgt zugleich eine der größten Sehenswürdigkeiten der Stadt: die Villenkolonie Buchschlag, ein architektonisches und städtebauliches Juwel vom Beginn des 20. Jahrhunderts. Sie ist bis heute eine der schönsten und größten Gartenstädte und in ihrem Erhaltungszustand einzigartig in Deutschland. 93 ihrer Häuser stehen unter Einzeldenkmalschutz, als Gesamtanlage ist Buchschlag das flächenmäßig größte denkmalgeschützte Ensemble im Kreis Offenbach.

    Gegründet hat sie 1904 der Frankfurter Großkaufmann und Sozialreformer Jakob Latscha. Ihm schwebte eine genossenschaftlich organisierte Siedlung für kleinere Angestellte, Beamte und Handwerker vor – im Grünen, aber doch in der Nähe zu Frankfurt, mit Gärten, die mindestens 1.000 Quadratmeter groß sein mussten. Zu diesem Zweck erwarb Latscha Land mitten im Wald unweit des Bahnhofs Sprendlingen der Rhein-Neckar-Bahn.

    Die meisten Flächen dort gehörten zum Besitz des Großherzogs von Hessen, Ernst Ludwig. Dieser ließ sich von Latschas Plänen überzeugen, verfolgte aber bald ganz eigene Ideen. Statt für bezahlbare Häuschen begeisterte er sich für wegweisende Architektur. Die spektakuläre Jugendstilanlage der Mathildenhöhe in Darmstadt war gerade fertig, nun setzte der Großherzog seine bevorzugten Baumeister daran, eine Kolonie mit eindrucksvollen Villen in Buchschlag zu errichten. Der Darmstädter Städteplaner Friedrich Pützer entwarf den Bebauungsplan. Dieser gab nicht nur die Gestaltung der Häuser vor, sondern umfasste als großer Entwurf die gesamte Anlage. Vom Verlauf der Straßen und Wege über die Anlage der Gärten bis hin zu den Materialien und Farben von Fenstern, Zäunen und Gartenmöbeln legte Pützer alles genau fest. Vierzehn Architekten setzten seine Pläne um, darunter bedeutende Namen wie Wilhelm Koban, Ludwig Bernoully oder Alois Beck. Es gelang ihnen, ein ästhetisch einheitliches Ensemble zu schaffen, das aber aus deutlich individuellen Häusern besteht.

    Latschas Idee war damit zwar gescheitert, aber sein Geist beseelt heute noch die Villenkolonie: Die Buchschlager engagieren sich tatkräftig für ihre Gemeinschaft, und sie laden gerne Gäste ein – bei den „Dreieicher Musiktagen“ zu Konzerten in ihre Häuser und bei den „Offenen Gärten Buchschlag“ zu Veranstaltungen in ihre Gärten.

  • Bahnhof

    Der ehemalige Bahnhof Sprendlingen wurde im Jahr 1879 an die Main-Neckar-Eisenbahn angeschlossen. Von hier aus zweigte ab 1905 die Dreieichbahn ab, über die das Dreieicher Gebiet bis nach Ober-Roden verkehrstechnisch erschlossen wurde. Auch die Entwicklung der Siedlung Dreieich-Buchschlags hängt maßgeblich von dem Bau des Bahnhofs ab.

    Bemerkenswert an dem 1870 errichteten spätklassizistische Empfangsgebäude mit Güterhalle ist vor allem das Perron-Schutzdach, eine Eisenkonstruktion auf gusseisernen, kannelierten Säulen, deren geschwungener Entwurf ein schönes Beispiel für die ästhetischen Ingenieursleistungen des späten 19. Jahrhunderts. darstellt.

Sprendlingen

  • Erasmus-Alberus-Kirche

    Dem "Reformator der Dreieich" und Schüler und Freund Martin Luthers Erasmus Alberus wurde die Sprendlinger Pfarrkirche am Lindenplatz geweiht. Er war zwischen 1527 und 1538 der erste evangelische Pfarrer in Sprendlingen. Die heutige Kirche wurde allerdings erst 1718 auf den Grundmauern einer Vorgängerkirche fertig gestellt.

    Ehemals hat an diesem Ort eine Laurentius-Kirche gestanden, was durch ein freigelegtes, möglicherweise gotisches Portalgewände in der östlichen Außenwand bestätigt wird. Im Innern findet sich noch immer eine Laurentiusstatue aus dem 18. Jh. und Reste einer Wandbemalung von ca. 1730. Gegenüber der Kirche findet sich das denkmalgeschützte Pfarrhaus der Gemeinde, ein Fachwerkbau von 1779.

  • Historisches Rathaus

    Das ehemalige Rathaus von Sprendlingen steht noch immer an prominentem Ort, nun in der „Neuen Mitte“ der Stadt Dreieich. Das 1910 fertiggestellte Gebäude folgt dem Heimatstil seiner Zeit und erinnert darin an die Architektur der zeitgleich errichteten Villenkolonie Buchschlag.

    Eine Sandsteinverkleidung betont das Erdgeschoss, Erker mit Balustrade und hoher Giebel sowie die Proportionen eines Fachwerkhauses unterstreichen die Bezugnahme auf historischen Bauformen. Interessant ist auch, dass das benachbarte Geschäft einige Stilelemente aufnimmt und sich dadurch eine Ensemblewirkung entfaltet.

  • Hooschebaa-Brunnen

    Als sich die Städte Sprendlingen und Dreieichenhain sowie die Gemeinden Buchschlag, Götzenhain und Offenthal im Jahr 1977 zur gemeinsamen Stadt Dreieich zusammenschlossen, wollten die Sprendlinger Bürger mit der Figur des Hooschebaa an ihre ehemalige Stadt erinnern.

    Der kleine, freche Junge mit zu lang geratenen kurzen Hosen wurde von seinem Schöpfer, dem Künstler Hermann Will, Hooschebaa genannt, was auf hochdeutsch soviel wie Hosenbein heißt. Der Bildhauer Arno Baumbusch schuf den Brunnen am Lindenplatz, auf dem die Figur heute steht und wo alljährlich im Sommer das Hooschebaa-Fest die Dreieicher zu Äbbelwoi und Handkäs lädt.

Offenthal

  • Pfarrkirche Offenthal

    Die älteste Kirche im Gebiet der Stadt Dreieich steht in der Gemeinde Offenthal. Wo zunächst nur eine Marienwallfahrtskapelle stand, ließ Anna von Falkenstein um 1400 die heute noch immer erhaltene gotische Kirche errichten.

    Dabei wurde die ältere Kapelle zu einem Teil des Kirchenchores der neueren gotischen Kirche. Viele architektonische Elemente zeigen den Wehrcharakter der Kirche, wie die schmalen Turmfenster, das massive Mauerwerk oder der ummauerte, ehemalige Wehrkirchhof. Umbauten im 18. Jahrhundert sind leider typisch gotische Elemente wie das Deckengewölbe zum Opfer gefallen.

Götzenhain

  • Schloss Philippseich

    Auf dem Gelände seines ehemaligen Tiergartens ließ Graf Johann Ludwig von Isenburg-Offenbach 1667 aus Holz ein nicht mehr erhaltenes Jagdschloss errichten. Heute steht in dem weitläufigen, anglisierten Park das Schloss Philippseich aus dem späten 18. Jh., ein verputztes 13-achsiges Gebäude mit Mansarddach, das Graf Heinrich Ferdinand erbauen ließ.

    Zu der früheren Siedlung „Philippsdorf“ gehörten noch andere Nebengebäude, wie die Försterei oder der „Grüne Bau“ sowie die Schlosskirche, die zu den Gottesdiensten der ev. Gemeinde noch immer besucht werden darf. Ansonsten kann das Gelände leider nicht betreten werden da es sich im Privatbesitz befindet.

  • Gut Neuhof

    Das Gut Neuhof wurde bereits um 1500 als isenburgisches Gut am Weiher des Königsbaches gegründet und nach den Zerstörungen im 30-jährigen Krieg um das barocke Herrenhaus, eine Mühle, Ställe und um eine Brauerei erweitert.

    Bereits im dem 18. Jahrhundert besaß die Gutsschänke Schankrechte und auch heute bietet sie ihren Besuchern köstliche Speisen, erfrischende Getränke und Kuchen aus der eigenen „Alten Backstube“. Darüber hinaus befindet sich hier auch der Golf-Club Neuhof, der auf einer 27-Loch Meisteranlage das weitläufige Terrain um das Hofgut bespielt.

  • Stangenpyramide

    Das außergewöhnliche Kunstwerk „Auf der Hub“ markiert als begehbares, raumbildendes Element eine Sichtachse auf die Frankfurter Skyline.

    Das Landschaftsarchitektenbüro Ipach und Dreisbusch hat hier 450 verleimte, aufrecht stehende Rundhölzer unterschiedlicher Länge in einem Raster zu einer Pyramide gefügt, die von einem Weg in zwei Hälften geteilt wird. Die gedachte Verlängerung des Weges richtet sich auf den Frankfurter Messeturm und den Taunus und bietet damit bei gutem Wetter einen wunderbaren Ausblick auf das Maintal.

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